EINE SPRACHE FINDEN

Ohne Alternativen zu einer »Sprache der Störung« ist es schwer, dem Druck standzuhalten: Sich nicht selbst zu diskriminieren, zu kontrollieren und zu zensieren oder Eingriffen aus rein sozialen Zwängen heraus zuzustimmen.
Der Normierungszwang und die Stigmatisierung von Menschen als vermeintlich »gestört« und mit einer »re- paraturbedürftigen« Geschlechtsentwicklung behaftet zwingen Inter* in die Selbstwahrnehmung als Patient, Opfer oder gar als Monster: Inter*Menschen können deshalb die erlebte strukturelle und institutionelle Diskriminierung oft nicht als solche wahrnehmen.
Wie könnte stattdessen wertschätzend und empowernd gedacht und gesprochen werden?

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