Unser Blog

Lange Nacht des Inter*-Films

lange inter filmnacht 2016********* [DEUTSCH] ********

Liebe alle,

lasst uns zusammen am 7. November 2016 mit der Langen Nacht des Inter*-Film den Vorabend des Intersex Day of Remembrance (8.11.) begehen. Neben Filmen und Möglichkeiten zur Diskussion gibt es auch kleine Snacks.

18:30 Begrüßung
19:00 – 20:00 Die Katze wäre lieber ein Vogel (Deutsch)
20:00 – 20:30 Pause
20:30 – 21:30 „We are not living in a limbo“ (Türkisch, Englische Untertitel)*
21:30 – 22:00 Pause
22:00 – 22:30 Inter* Kurzfilm-Testimonials (Englisch, Deutsch)

* Leider können wir für den türkischen Hauptfilm nur englische Untertitel anbieten, da wir dem Film nur kurz vor der Ausstrahlung erhalten werden.

Der Intersex Day of Remembrance, auch bekannt unter dem Namen Intersex Solidarity Day, wird am 8. November gefeiert, dem Geburtstag von Herculin Barbin, einer intergeschlechtlichen Person aus Frankreich, deren Lebensgeschichte später von Michel Foucault herausgegeben wurde. Der Tag wird überall auf der Welt von intergeschlechtlichen Menschen gefeiert um auf Menschenrechtsverletzungen aufmerksam zu machen, die wir erfahren. Er markiert zugleich das Ende von zwei Wochen, die mit dem Intersex Awareness Day am 26. Oktober beginnen, und in denen überall auf der Welt intergeschlechtliche Menschen sich selbst feiern, Aufmerksamkeit für Menschenrechtsverletzungen an und Diskriminierung von intergeschlechtlichen Menschen erzeugen und die Sichtbarkeit von intergeschlechtlichen Menschen weltweit erhöhen.

Wo: TransInterQueer e.V., Glogauerstr. 19, 10999 Berlin

Bis zum 7. November!
Euer Antidiskriminierungsarbeit & Empowerment für Inter*-Projekt von TrIQ

langefilmnacht2016 [PDF]

langefilmnacht2016_eng********* [ENGLISH] **********

Dear all,

let’s celebrate the night before Intersex Remembrance Day (8.11.) together with the Long Night of Inter*-Movies. Join us on the 7th of November to watch movies, discuss them and have some snacks.

18:30Intro

19:00 – 20:00 „Die Katze wäre lieber ein Vogel“ (German)

20:00 – 20:30 Break

20:30 – 21:30 Feature: „We are not living in a limbo“ (Turkish, English subtitles)

21:30 – 22:00 Break

22:00 – 22:30 Inter* Shortfilm-Testimonials (English, German)

Intersex Day of Remembrance, also known as Intersex Solidarity Day, is celebrated on the 8th of November. It is as an internationally observed civil awareness day that was established by intersex people to highlight human rights issues we face. It also marks the birthday of Herculin Barbin, a French intersex person whose memoirs were later published by Michel Foucault. Intersex Day of Remembrance is the end of two weeks of celebrating intersex people and raising awareness for intersex issues as well as increase intersex visibility worldwide, that starts with Intersex Awareness Day on the 26th of October.

Where: TransInterQueer e.V., Glogauerstr. 19, 10999 Berlin

Looking forward to seeing you!
Antidiskriminierungsarbeit & Empowerment für Inter*-Projekt von TrIQ

langefilmnacht2016 [PDF]

Werbeanzeigen

Fachaustausch: “Beratung und Unterstützung für intersexuelle Menschen” und ihre Familie – Teil 2

Fachaustausch “Beratung und Unterstützung für intersexuelle Menschen” und ihre Familie – Teil 2

Inter*Solidaritätstag – Vortrag und Film

Von der TrIQ-Website:

Anlässlich des Geburtstages von Herculine Adelaide Barbin, am 8.November, möchten wir mit Euch in ihren_seinen Geburtstag feiern. Der Tag ist auch bekannt als Inter* Solidaritäts Tag.

InterSolidarityDay(1)
Einerseits soll dieser Abend ein Gedenken an Herculine Barbin sein, andererseits aber auch Sichtbarkeit von Inter* zeigen.

Am 07. November 2015 um 18:00 Uhr bei TransInterQueer e.V. – Glogauer Str. 19 – 10999 Berlin

Um 19h gibt es einen Vortrag von Ins A Kromminga zu seiner_ihrer Kunst.

Ab 21h zeigen wir die Dokumentation von Melanie Pelletier Poirier, Herma, xxy intersex von 2014. Die Doku ist in Englischer Sprache.

Um Mitternacht gibt es Geburtstagkaffee und Kuchen. Denn wir möchten auf alle intergeschlechtlichen Menschen anstoßen und auf all die individuellen Lebenswege und Lebensrealitäten, die inter* Menschen für sich begehen und lebbar machen.

Dieser Abend möchte eine Gelegenheit bieten, einen Teil unserer Historie bekannt zu machen in Gedenken an Herculine Barbin, aber auch zu feiern, uns zu feiern.

Alle solidarischenTrIQies und friends sind zu diesem offenen Abend eingeladen. Wichtig ist, dass niemensch geoutet wird, oder sich outen soll als inter*! Die Räume sollen weiterhin Schutzraum für inter* Personen sein!

http://www.transinterqueer.org/kunst-kultur/intersolidaritaetstag-vortrag-und-film/

Das Konzept des Inter*Projektes von TrIQ

Um die Bedarfe und Wünsche in Berlin lebender intergeschlechtlicher Menschen und deren Angehörigen in Erfahrung zu bringen wurden von August bis Dezember 2014 zehn intergeschlechtliche Menschen sowie zwei Angehörige in persönlichen, leitfadengestützten Interviews befragt.
Das daraus entstandene Konzept können Sie auf dieser Seite lesen oder hier als PDF (83kb) herunterladen.

Forderung aus der Malta Deklaration des 3. Internationalen Intersex Forum, Valetta, Malta, 2013

»Intergeschlechtliche Menschen müssen befähigt und bestärkt werden, selber die Entscheidungen bezüglich ihrer eigenen körperlichen Unversehrtheit, der körperlichen Autonomie und Selbstbestimmung eigenverantwortlich treffen zu können.« Forderung aus der Malta Deklaration des 3. Internationalen Intersex Forum, Valetta, Malta, 2013

Nils Muiznieks, Menschenrechtskommissar des Europarats, 2014

»Die gesellschaftliche Erwartung nach einem Mädchen oder Jungen bei der Geburt, oder nach einer Frau oder einem Mann in der Gesellschaft, sind die Ursachen der Probleme, mit denen intergeschlechtliche Menschen konfrontiert sind.« Nils Muiznieks, Menschenrechtskommissar des Europarats, 2014

»Die gesellschaftliche Erwartung nach einem Mädchen oder Jungen bei der Geburt, oder nach einer Frau oder einem Mann in der Gesellschaft, sind die Ursachen der Probleme, mit denen intergeschlechtliche Menschen konfrontiert sind.« Nils Muiznieks, Menschenrechtskommissar des Europarats, 2014

EINE SPRACHE FINDEN

Ohne Alternativen zu einer »Sprache der Störung« ist es schwer, dem Druck standzuhalten: Sich nicht selbst zu diskriminieren, zu kontrollieren und zu zensieren oder Eingriffen aus rein sozialen Zwängen heraus zuzustimmen.
Der Normierungszwang und die Stigmatisierung von Menschen als vermeintlich »gestört« und mit einer »re- paraturbedürftigen« Geschlechtsentwicklung behaftet zwingen Inter* in die Selbstwahrnehmung als Patient, Opfer oder gar als Monster: Inter*Menschen können deshalb die erlebte strukturelle und institutionelle Diskriminierung oft nicht als solche wahrnehmen.
Wie könnte stattdessen wertschätzend und empowernd gedacht und gesprochen werden?

FILMABEND: Intersexion im Rahmen von TR*ULI*

Von der TrIQ-Website:
intersexions_llAm Freitag abend, 3. Juli 2015 um 20 Uhr zeigen wir im Rahmen des TR*ULI* die Dokumentation „INTERSEXION“ von Grant Lahood (Englisches Original OF) in den Räumen von TrIQ!

Der Eintritt ist frei! Im Anschluß wird es Gelegenheit geben mit Inter*Aktivist_*innen zu diskutieren.

http://www.transinterqueer.org/kunst-kultur/filmabend-intersexion-im-rahmen-von-truli/